Samstag 9. Mai 2009 – Tablater-Konzert

fanny-hensel-mendelssohn_001Nachts in Waldeseinsamkeit…
Die „Tablater“ singen Chormusik der Romantik

Lokremise trifft Blaue Blume: Der Tablater Konzertchor St.Gallen unter Ambros Ott widmet sich in seinem Frühlingskonzert den Romantikern und lädt dafür in die Lokremise St.Gallen ein.

Im Zentrum des Programms steht einer der innigsten Chorzyklen jener Zeit, die „Gartenlieder“ von Fanny Hensel-Mendelssohn (1805-1847). Die zu Unrecht unterschätzte Schwester von Felix Mendelssohn komponierte sie ein Jahr vor ihrem Tod Sie besingen auf Gedichte von Eichendorff und Mörike die nächtliche Waldeseinsamkeit, Vogelsang und Herzensweh.

Daneben erklingen zwei weitere Liederzyklen: die etwas robusteren Männerchöre von Joseph Gabriel Rheinberger („Am Rhein) und eine Auswahl von Gustav Mahlers Liedern aus „Des Knaben Wunderhorn“ in der Fassung für Frauenchor und Klavier: Charakterstücke mit zum Teil herzhaftem Humor. Die St.Galler Pianistin Claire Pasquier spielt dazwischen Klaviermusik von Schubert und Schumann. Stimmungsvoller Rahmen für das Konzert ist die Lokremise St.Gallen, die kurz vor ihrem Umbau noch einmal den Charme der frühen Industrialisierung verströmt – eine Zukunft, deren Vorboten die Romantiker bereits mit Skepsis herannahen sahen.

Das Konzert findet statt am Samstag 9. Mai 2009 um 20 Uhr in der Lokremise St.Gallen. Ab 19 Uhr gibt es an der Bar Getränke und Snacks. Vorverkauf: www.tablater.ch oder schriftlich bei P.Zuberbühler, Ringelbergstr. 14a, 9000 St.Gallen.

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